Episode 52: Zorn
Wir schaffen in der Diskussion, was im Moment des Zorns nicht möglich ist: kurz Innehalten und genauer hinsehen. Denn es gibt feine Unterschiede zwischen Zorn, Ärger und Wut, die wir unter die Lupe nehmen sollten.
Das Interessante am Zorn ist, dass er eine grundlegende Emotion ist. Die Mimik eines zornigen Menschen ist in allen Kulturen gleich – wohingegen sich die Ursachen dafür aufgrund Sozialisation, persönlicher Erfahrungen oder kultureller Prägung unterscheiden. Zorn tritt im Alltag oft mit seinen beiden hässlichen Geschwistern Ekel und Geringschätzung auf.
In der Psychologie wird der Zorn übrigens neutral bewertet, da er klare Grenzen zeigt, Warnsignale setzt und uns von innerer Spannung befreien kann. Denn wer den Zorn nur runterschluckt, bekommt davon körperliche oder psychische Beschwerden. Also: ab und zu mal Dampf ablassen! Wie machst du das?
Im Podcast sprechen wir außerdem darüber, was es mit Gottes Zorn auf sich hat und was der mit schlechten Chefs und unserer Schulzeit zu tun hat. Wir spüren der Entstehung von Zorn nach und bohren nach, was uns im Alltag denn zornig macht – und warum eigentlich!
Lasst uns also unseren inneren Klaus Kinski channeln und in die Bruchstelle des Zorns tauchen!
Shownotes:
Shownotes:
Was ist Zorn?
https://lexikon.stangl.eu/18659/zorn
Eine Gebrauchsanweisung für Zorn:
https://www.zeit.de/zeit-wissen/2016/02/emotionen-limbisches-system-amygdala-zorn
Zwei Dialoge aus der besprochen Kult-Serie “Die Zwei”, die dank der Synchronsprecher in Deutschland ein Erfolg war: